Bridgeclimb in Brisbane, Australien – Erlebnistest

0

Meine Erlebnistesterin Christine war beim Bridgeclimb in Brisbane, Australien. Was sie dabei erlebt hat, erfährst du in diesem lebegeil Erlebnistest.

Ganz schön hoch, diese Brücke

Auf was habe ich mich hier eingelassen? Als mir klar wird, dass man beim Erklimmen der Story Bridge in Brisbane die ganze Zeit durch die Stufen bis auf den Boden in 80 Meter Tiefe durchblickt, ist es schon zu spät.

Anzeige

Ich bin ans Geländer angekettet, vor und hinter mir marschiert die Gruppe in Onepiece-Anzügen. Vorne weg der Guide, der mich nicht hört. Ein bisschen wie eine Gefangene fühlt sich das zunächst an – bis mir die große Freiheit um die Nase weht.

Die ersten Schritte sind noch wackelig auf den Treppenstufen an den Seitenpfeilern zum höchsten Punkt der Brücke.

brisbane-bridge-climb-2

Unten rauscht der Feierabendverkehr durch, rundherum funkeln die Lichter der Großstadt und der Wind pfeift durchs Haar. Als die Knie endlich aufgehört haben zu schlottern, kann sich das Abenteuer-Gefühl einstellen.

Wow, es gibt nur drei Brücken weltweit, die man besteigen kann. Und dafür muss man kein Bauarbeiter sein. Die Story Bridge ist nach der Sydney Harbour Bridge die bekannteste Brücke innerhalb Australiens.

Plötzlich stehe ich auf dem höchsten Punkt 80 Meter über dem Boden, werde quasi Teil der nächtlichen Skyline. Die Gesamtlänge der Brücke misst rund 1000 Meter, die Spannweite zwischen den beiden Hauptpfeilern beträgt 282 Meter. Gewaltig!

Adrenalin und ein bisschen Höhenangst

Ganze zwanzig Minuten stehen wir hier oben und staunen einfach nur über das Gefühl, hier oben zu sein. Man hört zwischen dem Rauschen des Verkehrs tatsächlich das begeisterte Juchzen der anderen Bridgeclimber.

brisbane-bridge-climb-christine

Der Guide macht Fotos von uns in Adrenalin-Pose mit seiner Kamera, denn wir dürfen absolut gar nichts mitnehmen. Sogar Brillen werden mit einem Seil am Anzug befestigt. Wenn von hier oben etwas runter fällt, ist es einfach weg.

Rund zwei Stunden dauert der Trip, bei dem wir langsam fast bis zur Hälfte der Brücke gehen, auf den höchsten Punkt und runter, dann denselben Weg wieder zurück. Die ganze Zeit sind wir am Gelände festgehakt, sonst wäre es einfach zu gefährlich.

Und so viel Adrenalin brauche ich dann doch nicht…obwohl, man kann sich sogar an einem Teil der Brücke abseilen. Mhm, vielleicht nächstes Mal…

Mehr Infos: http://www.sbac.net.au/, ab ca. 68 Euro pro Person
Ein Video: : https://www.youtube.com/watch?v=48czPkOXUYQ

Über Christine

Christine Dohler ist Autorin und Reisebloggerin. Sie lebt permanent außerhalb ihrer Komfortzone und hat von U-Bahn-Wettfahren bis Trampolinspringen in einer Höhle schon alles probiert. www.christinedohler.de, www.travel-flow.de

Fotos: sbac.net.au

Anzeige
Teilen.

Über den Autor

Ich bin Jan, lebe in Mexiko und liebe es, neue Dinge auszuprobieren. Meine Bucketlist ist voll und das Leben ist kurz. Ich schreibe auf lebegeil über die besten Freizeitaktivitäten, die extremsten Erlebnisse und die coolsten Erlebnisgeschenke.

Antworten