Abenteuer Fliegen – Im Airbus A320 Simulator Essen/Mülheim

0

Mein Erlebnistester Udo war beim Flugsimulator Aerotask in Essen/Mülheim zu besuch und berichtet hier von seinen Erfahrungen. Wenn du nach einen Flugsimulator in Berlin suchst, dann schau dir mal diesen Beitrag über Jet Sim an.

Der Traum vom Fliegen

Wer von euch hatte als Kind auch den Wunsch Pilot zu werden? Bei mir war es so und jeder Kindergärtnerin habe ich mit Nachdruck versichert, dass ich später einmal Flugzeuge fliegen werde. Naja, das hat jetzt irgendwie doch nicht so ganz geklappt, aber die Faszination für Flugzeuge ist geblieben.

Anzeige

Jedes Mal, wenn wir auf der Autobahn in der Nähe von größeren Flughäfen vorbeikommen, schaue ich beeindruckt nach oben und beobachte, wie die tonnenschweren Kolosse sich in die Luft heben oder langsam zu Boden sinken.

Flugsimulator Aerotask in Essen

Daher stand schon lange Zeit ein Flug in einem originalgetreuen Simulator auf meiner Bucketlist. Und letzte Woche habe ich mir diesen Traum endlich in Essen/Mülheim bei Aerotask erfüllt. Wie es war, erfährst du in diesem Erlebnisbericht.

Mit meinem Copiloten Fritz fahre ich um 10 Uhr morgens nach Mülheim. Der Flugplatz ist gut zu erreichen und man kann bequem und kostenlos direkt vor dem Flughafengebäude parken. Der Simulator befindet sich im Fliegercafe mit Blick auf das direkt angrenzende Vorfeld und die Landebahn. Da wir etwas früh dran sind, beobachten wir bei einem Kaffee das geschäftige Treiben vor dem Fenster.

Auch wenn ich das den ganzen Tag machen könnte, sind wir natürlich aus einem anderen Grund hier: Wir wollen selbst fliegen – zumindest virtuell. Die Spannung steigt als Ben uns begrüßt und mit in den Simulator nimmt. Er ist der Geschäftsführer von Aerotask und betreibt neben dem Flugsimulator in Essen/Mülheim noch vier weitere an den Standorten Düsseldorf, Mönchengladbach, Frankfurt Egelsbach und Dortmund. Unser Simulator ist ein exakter Nachbau eines Airbus A320 und bietet neben den beiden Sitzen für Pilot und Copilot noch eine kleine Kabine mit fünf weiteren Sitzplätzen.

Rein ins Cockpit

Ich setze mich auf den Platz des Copiloten, Ben übernimmt den des Piloten. Er ist nicht nur Betreiber des Flugsimulators, sondern auch ausgebildeter Pilot. In einer kleinen Einführung erklärt er uns wie der Airbus funktioniert und geht alle notwendigen Schritte mit uns durch, um das Flugzeug fertig für den Betrieb zu machen.

Das macht er in einer freundlichen und verständlichen Weise und die Begeisterung fürs Fliegen merkt man ihm total an. Er beantwortet alle Fragen geduldig und wir bekommen einen immer besseren Überblick über die gefühlt tausend Knöpfe und Hebel. Ihr merkt, es ist kein Vorwissen für einen Simulatorflug mit Aerotask erforderlich.

Der Airbus ist bereit und wir stehen auf dem virtuellen Rollfeld vom Flughafen Düsseldorf. Der Simulator hat erst vor wenigen Tagen ein umfängliches Update bekommen und ist technisch auf dem neusten Stand. Der Rundumblick aus den Cockpitfenstern gibt einem das Gefühl, tatsächlich kurz vor dem Start auf der Landebahn zu stehen.

Bevor wir abheben, erklärt Ben noch die wichtigsten Schritte beim Start des Airbus. Ich schiebe den Schubregler nach vorne und bei ausreichender Geschwindigkeit ziehe ich die Nase des Flugzeugs mit dem Joystick nach oben. Als Ziel haben wir zum warm werden Köln ausgewählt. Während des kurzen Fluges erklärt Ben wie die Navigation funktioniert und wie wir fliegen müssen, um in Köln ordentlich landen zu können.

Anzeige

Im Normalfall übernimmt das der Autopilot, aber wir wollen natürlich selbst fliegen. Ben unterstützt von seinem Platz und sorgt dafür, dass der Flug ein Erfolg wird. Das ist auch insbesondere bei der Landung notwendig. Hier gibt es sehr viele Dinge gleichzeitig zu beachten und mein Part beschränkt sich größtenteils auf das Lenken und einhalten des Sinkfluges.

Für die erste Landung mit einem Airbus A320 – nicht als hätte ich schon mal ein anderes Flugzeug gelandet – gar nicht schlecht.

Mit dem Flieger durch den Schnee bis nach Spitzbergen

So, die Maschine und wir sind warm. Ich wechsle mit Fritz den Platz und wir setzen zu einem neuen Start in Innsbruck an. Das ist der Vorteil im Simulator, schnell ein paar Knöpfe gedrückt und schon ist man an einem anderen Flughafen. Als Ziel steht Spitzbergen auf dem Flugplan. Bei heftigem Schneetreiben setzt auch Fritz den Airbus (mehr oder weniger) auf der Landebahn auf. Wie das aussieht könnt ihr auf dem Video sehen.

Hier findest du ein Video, das wir bei unserem Flug aufgenommen haben

Zum Glück haben wir noch etwas Zeit für einen weiteren Landeanflug. Der Klassiker: St. Maarten. Die Bilder von den Flugzeugen, die nur wenige Meter über dem Karibikstrand zur Landung ansetzen hat vermutlich jeder schon mal gesehen!? Hier wartet noch eine kleine Überraschung auf uns: Die Landebahn ist nämlich bereits besetzt. Zum Glück sind wir im Simulator unterwegs, sonst hätte die Situation vermutlich für einige Schweißausbrüche gesorgt.

Und dann sind die zwei Stunden auch schon um. Sorry für die Phrase, aber hier ist die Zeit wirklich wie im Flug vergangen. Wir erhalten noch eine DVD mit unseren ersten Flugversuchen und verabschieden uns von Ben. Wir hatten einen sehr schönen Vormittag im Flugsimulator, haben viel gelernt und Spaß gehabt.

Zugegeben kein günstiger Spaß, aber ein einmaliges Erlebnis, das wirklich sein Geld wert ist. Sicherlich auch eine tolle Geschenkidee! Die Preise starten bei 79€ für einen 30-minütigen Schnupperflug und gehen bis 318€ für 120 Minuten Flugzeit inkl. Einweisung.

Wer jetzt schnell ist, kann sich für Essen/Mühlheim noch den Early Bird Preis sichern. Damit gibt es 2 Tickets a 60 Min + Einweisung für 159€ statt 318€. Und wem das immer noch zu teuer ist, für den haben wir auch noch einen Gutschein im Angebot. Wer bei der Bestellung den Gutscheincode „lebegeil“ eingibt, erhält 10 Euro Rabatt!

Weitere Informationen und Beratung:
http://www.aerotask.de
info@aerotask.de
0212 6454 3083

Anzeige
Teilen.

Über den Autor

Udo ist begeisterter Outdoor-Sportler und Geocacher. Auf seinem Blog waldhelden.de zeigt er dir, wie du deine Freizeit sportlich in der Natur verbringen kannst. Seiner Meinung nach sollte die Dauer zwischen Montag und Freitag genauso lang sein, wie zwischen Freitag und Montag. Er ist Kaffeetrinker, Programmierer und Apple-Fan - ansonsten aber kein Nerd. Den letzten Jahreswechsel hat er beim Nachtcachen im Wald verbracht.

Antworten