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Bodyflying München bei “Flystation Munich” im lebegeil Erlebnistest

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Ich habe meine Erlebnistesterin Bettina zum Bodyflying in München geschickt. Sie durfte für einige Minuten im Windkanal fliegen und das Indoor Skyidiving bei der Flystation Munich für lebegeil testen. Hier kommt der lebegeil Erlebnistest.

Jan gibt mir den Auftrag, das “Indoor Skydiving” bei der Flystation Munich zu testen. Ich verstehe erst richtig, um was es geht, als er es als “Bodyflying im Windkanal” bezeichnet.

Ahhh… voll cool, wollt ich schon immer mal probieren. “Outdoor Skydiving” hab ich schon mal gemacht, ist aber schon Jahre her. Mal sehen, wie die Indoor-Version dagegen abschneidet…

Mein Mittester Markus hat den Spaß schon mal bei einem Konkurrenzunternehmen hier in München ausprobiert und hat mega Bock, nochmal zu fliegen. Wir kommen in der Halle an, die wie ein stylischer Betonklotz neben der Straße steht.

Alles großzügig und modern und auf die Haupthalle um den Windkanal zugeschnitten. Eine Glasröhre mit 4,5 Metern Durchmesser bildet das Herz des großen Raumes. Drumherum sind gemütliche Sitzgelegenheiten, eine “Beobachtertreppe” und eine Bar.

Vor dem Bodyflying

Hier werden wir von Anna begrüßt, die uns eine kurze Einführung gibt, wie das Ganze so abläuft. Erst Mal dürfen wir fasziniert die Gruppe bestaunen, die gerade im Tunnel mit, wie wir später hören, einem der besten Flieger der Welt trainiert und im Kanal kunstvolle Figuren und Überschläge in alle Richtungen schwingt.

Damit wir nachher auch reindürfen, müssen wir einen kurzen Fragebogen ausfüllen, der nach allen möglichen Verletzungen und Gebrechen fragt.

Wer noch nie geflogen ist und die eine oder andere körperliche Baustelle hat, sollte demnach u.U. vor dem ersten Flugversuch mal anrufen und sich erkundigen, ob seine Verletzungen einen Hinderungsgrund für die Teilnahme darstellen könnten.

Wir schauen noch ein bisschen zu und werden schließlich, zusammen mit einem Pärchen, das wie ich zum ersten Bodyflying macht, von unserem Guide Nick eingesammelt. Wir bekommen eine Einführung, in der er erklärt, wie die Grundbewegungen funktionieren und wie man sich stabil bäuchlings im Wind hält.

Er wird später mit uns im Windkanal stehen und uns bei unserem Flugversuch unterstützen. Nick ist witzig, geduldig und wiederholt gerne das ein oder andere Detail, das uns noch nicht klar ist.

Er ist wahnsinnig freundlich und generell ein entspannter Typ. Ist ja auch ein cooler Job, wenn man hier den ganzen Tag als Instructor durch die Gegend fliegen kann. Er ist nicht nur ein professioneller Flieger, sondern war auch schon mal US-Meister im Bodyflying.

Nick ist Amerikaner und gibt uns eine Einführung auf Englisch. Wer kein Englisch versteht, bekommt seine Einführung natürlich komplett auf Deutsch.

Auch mit Anna habe ich zuvor nur auf Englisch geredet. Die Bodyflying-Community in München ist eher klein und sehr international, wie mir erklärt wird.

Wir bekommen nun einen Einteiler-Fluganzug, den wir über unsere regulären Klamotten ziehen. Ich bin ganz froh, dass ich in Sportsachen aufgelaufen bin, aber Jeans und T-Shirt gehen auch.

Bevor wir in den Bodyflying-Kanal dürfen, müssen wir noch Ohrenstöpsel einstecken, denn es wird sehr laut werden da drin. Deshalb haben wir auch zuvor von Nick gelernt, seine Handzeichen richtig zu interpretieren, wenn er uns gleich mitteilen wird, wie wir unsere Haltung im Wind korrigieren sollen.

Auf geht’s in den Windkanal

Jeder von uns Vieren darf zwei Mal 90 Sekunden fliegen. Das Pärchen geht vor uns in den Windkanal und es macht Spaß, ihnen zuzusehen und gleich ein bisschen abzuschauen, wie das Ganze für Anfänger funktioniert.

In der ersten Runde versucht Nick einfach, jeden von uns in eine gute Flughaltung zu bringen und wenn es geht, für ein paar Sekunden los- und selbständig fliegen zu lassen. Zwischendurch schießt sein Kollege von draußen Bilder und macht ein Video vom Flug (kann man natürlich, wenn man möchte, später erwerben).

Für mich ist das Betreten des Windkanals erst mal eine positive Reizüberflutung mit der neuen Umgebung und wirklich spannend. Man muss richtig arbeiten, um sich in die korrekte Flughaltung zu bringen und es ist durchaus anstrengend, was ich aber vor lauter Faszination erst später “am Boden” spüre.

Jedes Mal, wenn ich merke, dass ich alleine, ohne Hilfe von Nick, in der Luft liege, komme ich aus dem Grinsen nicht mehr heraus und freue mich wie ein kleines Kind, das gerade etwas Neues gelernt hat.

In der zweiten Runde Bodyflying hängt sich Nick zum Abschluss der Session bei jedem an der Seite ein und fliegt mit uns den Windkanal im Kreis wirbelnd nach oben und wieder runter, nach oben und wieder runter.

Ich komme mir vor wie auf einer rasanten und außergewöhnlichen Achterbahnfahrt, nur ist das Gefühl, ohne irgendwo angeschnallt zu sein, sehr viel unmittelbarer.

Am Ende ist jeder von uns “nur” zwei mal 90 Sekunden im Kanal geflogen. Das klingt sehr wenig, aber für den Anfang ist das durchaus ausreichend. Die ungewöhnliche Belastung ist doch gewöhnungsbedürftig und fordernd. Trotzdem, so ein bis zwei Minuten mehr hätten wir sicher alle noch gern im Windkanal verbracht :-)

Bodyflying in München – das Fazit

Bettina beim Bodyflying in München

Aus meiner Anfängerperspektive ist das “Bodyflying” kaum vergleichbar mit einem Fall aus dem Flugzeug, ich persönlich finde, es ist ein komplett anderes Gefühl.

Auch wenn die Windtunnels, wie mir Anna erklärt, ursprünglich zum Üben von Figuren beim Fall aus dem Flugzeug gedacht waren. Es geht beim Indoor Skydiving nicht um die Fallhöhe oder den Kick eines Sprungs, sondern eher um Haltung und Körperbeherrschung.

Es macht wirklich sehr viel Spaß, und mit Sicherheit wird es noch besser, wenn man den Bogen einmal etwas raus hat und dann an Figuren üben kann. Für Markus ist das Fazit: Das Fliegen hat mindestens genau so viel Spaß gemacht wie beim letzten Mal in der anderen Flughalle. Was positiv ins Auge sticht ist, dass das Personal und die Instruktoren bei FlyStation Munich besonders freundlich und zuvorkommend sind.

Der Preis von 89  € für 4 Minuten Flug („Silber Paket“ für Anfänger) ist sicherlich angemessen, wenn man die hohen Energiekosten für den Windkanal umlegt und sogar insgesamt etwas günstiger als die Konkurrenz.

Für ein tolles Erlebnis und eine besondere Erfahrung ist es das Geld aber auch für ein paar Minuten allemal wert; und die nette Atmosphäre in der Halle und unter den Fliegern macht zusätzlich Freude. In diesem Sinne: viel Spaß beim Ausprobieren!

Suchst du nach weiteren tollen Erlebnissen, lies auch unbedingt meinen Artikel über die besten Freizeitaktivitäten in München.

Meine Erlebnistesterin Bettina wurde zu diesem Erlebnistest von FlyStation Munich eingeladen. An ihrer Meinung und ehrlichen Bewertung hat dies natürlich nichts geändert.

Flystation Munich – häufige Fragen

Was ist die Flystation Munich?

In der Flystation Munich kannst du Bodyflying (Indoor Skydiving) machen. Du erlebst dort das Gefühl eines Fallschirmsprungs, ohne dabei aus einem Flugzeug zu springen. Ein schneller Luftstrom bläst von unten und hält dich mit deinem Körper in einer Schwebeposition.

Wo kann man in München Bodyflying machen?

In München kannst du derzeit bei der Flystation Munich und in der Jochen Schweizer Arena Bodyflying machen.

Wie sind die Preise in der Flystation Munich?

Ab 49 € kannst du in der Flystation Munich Bodyflying machen. Je nach Wochentag und Zeit gibt es verschiedene Preise. Außerdem findest du oft Sonderangebote und Aktionen auf der Website.

Wie lange dauert das Indoor Skydiving in der Flystation Munich?

Eine Runde Bodyflying dauert 1-2 Minuten, je nach Paket. Wenn du erfahrener Bodyflyer bist, kannst du dir in der Flystation Munich auch Pakete buchen, um länger zu trainieren.

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