Hast  du auch schon mal davon geträumt, einen Rennwagen selber zu fahren? Das muss nicht länger ein Traum bleiben, denn in Deutschland hast du an vielen Orten die Möglichkeit, dich ans Steuer eines PS-Monsters zu setzen und über die Rennstrecke zu heizen.

Ich stelle dir in diesem Artikel die 5 besten Orte zum Rennwagen selber fahren in Deutschland vor.

Am Ende des Artikels habe ich noch nützliche Informationen für dich. Ich beantworte dir einige wichtige Fragen, die du vor deinem Erlebnis vielleicht hast.

Alle hier vorgestellten Rennwagen-Erlebnisse eignen sich natürlich auch perfekt zum Verschenken. Jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß mit den besten Anbietern und Orten für eine Rennwagenfahrt.

1. Formel Rennwagen selber fahren auf dem Nürburgring

Formel Rennwagen selber fahren

Ein Formel Rennwagen ist die absolute Königsklasse unter den Rennwagen. Wenn du so ein Teil mal selber fahren kannst, dann möchtest du wahrscheinlich nicht mehr so schnell zurück zu deinem VW Golf.

Auf dem Nürburgring* hast du die Möglichkeit ein komplettes Training im Formel Rennwagen zu absolvieren, bei dem du Schritt für Schritt lernst, wie du den Boliden beschleunigst, lenkst und natürlich auch wieder abbremst.

Nach dem ausführlichen Training kannst du dann den Formel Rennwagen selber fahren und erlebst so den unglaublichen Adrenalinkick eines Formel Piloten am eigenen Körper.

Natürlich bleibt dir genügend Zeit, Erinnerungsfotos zu schießen, damit du dich noch lange an das Erlebnis erinnerst und damit schön auf Facebook und Instagram angeben kannst.

Das gesamte Erlebnis dauert etwa 3 1/2 Stunden. Genügend Zeit also, den Rennwagen kennenzulernen und damit dann auch ordentlich zu heizen.

Von diesem Tag wirst du deinen Freunden noch lange erzählen, denn nicht jeder hat die Möglichkeit mal selber mit so einem Rennwagen zu fahren. Hier kannst du dein Rennwagen-Erlebnis auf dem Nürburgring buchen.*

Dein Rennwagen:

  • Motor: 4 Zylinder
  • Hubraum: 1200 ccm
  • Leistung: 103 KW/140 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 240 km/h
  • Maximale Drehzahl: 8.200 U/min
  • Gewicht: 455 kg

Das ist alles in deinem Erlebnis enthalten:

  • Formel Rennwagen Schnupperkurs
  • Theoretische Einführung
  • Rennwagen selber fahren im echten Formel-Rennwagen
  • Erfahrene Renn-Instruktoren
  • Treibstoff für deine Fahrt
  • Leih-Ausrüstung zum Rennwagen fahren
  • Zeit für Erinnerungsfotos mit dem Auto
  • Versicherung aller Teilnehmer ohne Selbstbeteiligung

 

2. Porsche 911 GT3 Rennwagen fahren auf dem Hockenheimring

Neben der Königsklasse, dem Formel-Rennwagen hast du auch die Möglichkeit, andere Rennlegenden selber zu fahren. Wie wäre es z.B. mit einem Porsche 911 GT3? Dieses Monster kannst du auf dem Hockenheimring fahren.*

Zunächst nimmst du als Beifahrer in der Rennmaschine platz und lässt dich von einem erfahrenen Piloten in nur 4,12 Sekunden von 0 auf 100 katapultieren. Danach bist du selber dran. Nach einem kurzen Stopp in der Boxengasse geht es los.

Du setzt dich hinters Steuer des Porsche 911 GT3, schaltest den Motor ein, drückst aufs Gaspedal und schon fühlst du die unglaubliche Power des Boxermotors.

Das Gefühl ist natürlich noch mal ganz anders, wenn du diesen Rennwagen selber fahren kannst, als nur als Copilot daneben zu sitzen. Um das Erlebnis auf dem Hockenheimring zu buchen, klicke einfach hier.*

Technische Daten des Porsche 911 GT3

  • Motor: 6-Zylinder Boxermotor
  • Hubraum: 3.797 ccm
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 4,1 Sekunden
  • Top-Speed: 312 km/h
  • Leistung: 320 KWh
  • Max. Drehmoment: 430 Nm bei 6.250 U/min
  • Leergewicht: 1.395 kg

Diese Leistungen sind in deinem Erlebnis enthalten:

  • Porsche 911 GT3 Rennstrecken-Training
  • 2 Runden als Beifahrer, um das Auto kennenzulernen
  • 4 bis 6 Runden kannst du den Rennwagen selber fahren
  • Betreuung durch einen professionellen Instruktor
  • Treibstoff
  • Helm und Sicherheitsausrüstung
  • Nutzung der Rennstrecke
  • Fahrt auf dem Hockenheimring, Nürburgring, Lausitzring oder weiteren Rennstrecken außerhalb Deutschlands

3. Audi R8 fahren auf dem Spreewaldring

Audi R8 selber fahren

So ein Audi R8 ist ein echtes Biest! Je nach Ausführung hat der Rennbolide zwischen 333 und 450 PS und beschleunigt dich in nur wenigen Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Auf dem Spreewaldring kannst du du einen Audi R8 Sportwagen selber fahren.* Wie auch bei den anderen Erlebnissen nimmst du zunächst einige Runden als Beifahrer Platz und darfst dann anschließend selber hinters Steuer.

Der Supersportwagen aus Ingolstadt bietet das perfekte Zusammenspiel aus Motorsport, Fahrkomfort, Dynamik und Eleganz. Der Spreewaldring ist die perfekte Rennstrecke, um die Eigenschaften des Audi R8 voll auszukosten.

Die Besonderheit an diesem Sportwagen sind nämlich der Mittelmotor und der Allradantrieb, durch die das Auto perfekt in der Kurve liegt und auch von Anfängern einfach selber zu fahren ist.

Die Beschleunigung des Audi R8 verursacht ein angenehmes Kribbeln im ganzen Körper und in den engen Kurven des Spreewaldrings schießt dir das Adrenalin in die Blutbahn. Unterstützt vom satten Sound des V8 Motors wirst du hier sicher ein unvergessliches Rennerlebnis haben! Der Spreewaldring gilt auch als die schnellste Rennstrecke Deutschlands!

Um auf dem Spreewaldring einen Audi zu fahren, musst du nur hier klicken und das Erlebnis buchen.*

 

Hier findest du die technische Daten des Audi R8

  • V8-Saug-Mittelmotor
  • Hubraum: 4163 ccm
  • Leistung: 420 PS bei 7.800 U/Min
  • Höchstgeschwindigkeit: 301 km/h
  • Drehmoment: 430 Nm bei 5.250 U/Min
  • 0 – 100 km/h: 4,6 s
  • Gewicht: 1635 kg

Diese Leistungen bekommst du beim Audi R8 fahren auf dem Spreewaldring

  • Audi R8 Rennstreckentraining
  • Professionelle Einweisung zum Fahrzeug und der Strecke
  • Erfahrener Instruktor als Beifahrer
  • 2 Runden als Copilot fahren
  • 4 Runden im Audi R8 Sportwagen selber fahren
  • Streckenmiete für den Spreewaldring
  • Zeit für Erinnerungsfotos
  • Vollkasko-Versicherung mit Selbstbeteiligung von 10.000 €.

4. Lamborghini Gallardo selber fahren auf dem Lausitzring

Wenn dir die Leistung eines Audi A8 nicht ausreicht, dann halte dich jetzt fest, denn mit diesem Rennwagen lässt auch du dich sicher beeindrucken. Die Rede ist vom Lamborghini Gallardo.*

Hier findest du zum Überblick die wichtigsten Leistungsdaten des Rennwagens:

  • Hubraum: 4961 ccm
  • Beschleunigung: 0-100 km/h ~ 3,8 s
  • Leistung: 530 PS
  • Getriebe: 6-Gang-Automatik
  • Höchstgeschwindigkeit: 315 km/h

 

Na, klingt das nach Spaß? Na dann ab auf die Rennstrecke, denn am Lausitzring im Osten Deutschlands kannst du diesen Rennwagen selber fahren!

Hier läuft das Ganze ein wenig anders ab, denn nach einer kurzen Einführung darfst du dich direkt and Steuer des Lamborghini Gallardo setzen. Schnall dich an und hol alles aus dem Ding raus!

In nur 3,8 Sekunden beschleunigt dich der Italiener von 0 auf 100 km/h und in den engen Kurven des Lausitzrings fühlst du die unbeschreiblichen G-Kräfte am eigenen Körper.

So sieht das aus, wenn ein Lamborghini Gallardo über den Lausitzring heizt.

Die letzten zwei Runden darfst du dich dann komplett zurücklehnen und auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, denn dann setzt sich ein erfahrener Rennfahrer hinters Steuer und holt beim Renntaxi alles aus dem Rennboliden raus was nur geht. Viel Spaß!

Das Erlebnis auf dem Lausitzring kannst du unter diesem Link buchen.*

 

Diese Leistungen sind mit inbegriffen

  • Rennstreckentraining im Lamborghini Gallardo
  • 2 Runden im Lamborghini Renntaxi
  • 4 Runden Lamborghini selber fahren
  • Professioneller Instruktor
  • Leih-Ausrüstung und Sicherheitsausstattung
  • Versicherung mit 5.000€ Selbstbeteiligung
  • Teilnehmer-Urkunde

5. Aston Martin V8 Vantage N430 S fahren + Rennstrecken-Training auf dem Hockenheimring

Bist du bereit für ein weiteres Erlebnis? Dann steige ein in den Aston Martin Vantage N430* und heize damit über die Rennstrecke. Dieser elegante Sportwagen hat eine Leistung von 436 PS und du kannst ihn selber fahren (natürlich nur wenn du möchtest).

Die Straßenlage des Aston Martin ist einfach der Hammer – dank der Transaxle-Bauweise kann auch jeder Rennwagen-Anfänger diesen Engländer steuern und damit viel Spaß auf der Rennstrecke haben.

Nach vier Runden hinter dem Lenkrad übergibst du das Steuer an einen erfahrenen Rennfahrer, der alles aus der Maschine herausholt und deinen Puls in astronomische Höhen treibt.

Dieser Rennwagen hat die Lizenz zum Überholen und du kannst jetzt selber damit fahren! Hier buchst du das Aston Martin V8 Rennstreckentraining.*

 

Aston Martin V8 Vantage N430 Daten:

  • Motor: V8
  • Hubraum: 4700 ccm
  • Leistung: 436 PS
  • Maximaler Drehmoment: 490 Nm bei 5.000 U/min
  • Beschleunigung 0-100 km/h: 4,8 sec
  • Höchstgeschwindigkeit: 305 km/h

Leistungen des Erlebnisses:

  • Aston Martin V8 Vantage N430 Rennstrecken-Training
  • Erfahrener Rennpilot als Instruktor
  • Briefing mit Streckenerklärung
  • 4 Runden Rennwagen selber fahren
  • 2 Runden als Copilot
  • Softdrinks & Snacks
  • Treibstoff & Streckenmiete
  • Vollkasko-Versicherung mit 5000€ Selbstbeteiligung

Rennwagen selber fahren – ein Traum geht in Erfüllung

Du wirst erstaunt sein, was es für ein geiles Gefühl ist, selber hinterm Steuer eines echten Rennwagens zu sitzen. Wenn du schon immer mal einen Rennwagen fahren wolltest, dann hast du die Möglichkeit dazu, indem du so ein Erlebnis buchst.

Du kannst dabei mit Rennwägen wie Aston Martin SP10, Audi R8, Porsche 911 (GT2, GT3, GT4), Lamborghini Gallardo, Ferrari, Aston Martin GT4, Nissan GTR, Lamborghini Huracan, Toyota 98 GT, und noch viele weitere zu fahren.

Das geschieht natürlich auf einer echten Rennstrecke. Die Autos sind schnell und extrem spektakulär zu fahren. In ganz Deutschland und Europa gibt es Rennstrecken, auf denen du selber so einen Rennwagen fahren kannst.

Du kannst bei einem solchen Erlebnis Geschwindigkeiten von 300 km/h und mehr erreichen. Das ist ein wahnsinniger Adrenalin-Kick und fühlt sich einfach nur großartig an.

Gibt es Größen- oder Gewichtsbeschränkungen beim Rennwagen fahren?

Auch für größere, etwas fülligere Personen ist es möglich einen Rennwagen selber zu fahren. Bei Formel-Erlebnissen sind dürfen die Fahrer meist nur max. 1,90 m groß sein und 95 kg wiegen. Doch in die meisten anderen Sportwagen passen auch Personen bis 105 kg, oder sogar bis 2015 kg.

Außerdem solltest du absolut fit sein. Sogar bei meiner Simulatorfahrt im Audi R8 habe ich gemerkt, wie viel Kraft man alleine fürs Bremsen in einem Rennwagen aufwänden muss.

Kann ich auch außerhalb der Rennstrecke fahren?

Es gibt auch die Möglichkeit mit einem Ferrari, Lamborghini, Aston Martin, Porsche, McLaren, Lotus etc. auf einer öffentlichen Straße zu fahren. Diese Erlebnisse sind etwas günstiger, weil hier die Miete für die Rennstrecke wegfällt. Aber natürlich kannst du auf der öffentlichen Straße nicht so um die Kurven heizen wie auf einer echten Rennstrecke.

Wo kann ich fahren?

In Deutschland gibt es extrem viele schöne Rennstrecken sowie Gelände um mit einem echten Sportwagen oder Rennwagen einmal selber zu fahren. Die beliebtesten Rennstrecken sind die oben genannten Strecken wie Hockenheimring, Lausitzring oder Nürburgring.

Aber auch außerhalb von Deutschland, z.B. in Zandvoort, in der Nähe von Amsterdam gibt es eine tolle Rennstrecke zum selber fahren, oder am Red Bull Ring in Österreich.

Ist das Ganze gefährlich?

Ein gewisses Risiko besteht natürlich immer. Doch du brauchst keine Angst zu haben. Vor Ort an der Rennstrecke gibt es erfahrene Piloten, die dir eine Einweisung in die Funktionsweise des Rennwagens geben und dir alle wichtigen Sicherheitsvorkehrungen zeigen.

Und ganz alleine bist du auch nie, denn obwohl es “Rennwagen selber fahren” heißt, sitzt ein erfahrener Pilot immer neben dir und greift auch ein, wenn es notwendig sein sollte. Aber ich bin überzeugt davon, dass du ein richtig guter Pilot bist und kein Problem hast, den Rennwagen über die Rennstrecke zu manövrieren.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Sportwagen und einem Rennwagen?

Sportwagen ist nicht gleich Rennwagen

Als Sportwagen werden Fahrzeuge bezeichnet, die meist nur Platz für maximal zwei Personen bieten, sehr niedrig gebaut sind und eine hohe Motorleistung haben. Auch straßentaugliche PKW, die ein paar mehr PS als normale Fahrzeuge haben, werden oft als Sportwagen bezeichnet.

Ein Rennwagen hingegen ist speziell für Rennen konzipiert. Diese Fahrzeuge sind also häufig gar nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Grund dafür sind meist die Modifikationen die am Auto oder Cockpit durchgeführt wurden, um den Rennwagen leistungsfähiger, leichter und sicherer zu machen.

Rennwagen hingegen unterscheiden sich von den Sportwagen in einem wesentlichen Punkt: Sie sind für Rennen konzipiert und ausgerüstet. Das hat oft zur Folge, dass diese Fahrzeuge nicht für den Straßenverkehr zugelassen werden.

Oft werden Airbags ausgebaut, Sportlenkräder angebracht, Überrollbügel oder Gitter eingebaut, welche bei einer Nutzung auf der Straße, die anderen Verkehrsteilnehmer gefährden würden.

Renntaxi – was ist das eigentlich

Bei einer Renntaxi-Fahrt fährst du nicht selber, sondern nimmst auf dem Beifahrersitz Platz. Der Pilot ist ein erfahrener Rennfahrer, der die Rennstrecke in und auswendig kennt.

Wenn er aufs Gas drückt, wird es dich erst einmal in den Sitz pressen und dir wird der Schweiß auf der Stirn stehen. Beim Renntaxi wirst du durchgeschüttelt wie in einer Achterbahn. Glaube nicht, dass du dich in Ruhe zurücklehnen und die Fahrt genießen kannst.

So eine Renntaxifahrt ist ein extremes Erlebnis und nicht für schwache Nerven geeignet.

Findet das Rennwagen-Fahren auch bei schlechtem Wetter statt?

Da die Sicherheit oberste Priorität hat, kann es sein, dass bei schlechtem Wetter die Fahrt abgesagt wird. Wenn die Rennstrecke rutschig ist, ist es oft zu gefährlich für Anfänger, die noch keine Renn-Erfahrung haben.

Na, hast du Lust bekommen? Dann nichts wie los, was hält dich noch davon ab? Wo in Deutschland würdest du gerne mal selber Rennwagen fahren und mit welchem Auto? Sag es mir in den Kommentaren!

Teile diesen Beitrag

1 Kommentar

  1. Hallo Jan,

    Danke für die tolle Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten sich mal als Rennfahrer zu fühlen.

    Auch wenn man mal ein paar Stunden Fahrzeit bis zur Rennstrecke in Kauf nehmen muss, lohnt sich dann jede Sekunde auf dem Asphalt. Meistens sind ja noch andere Fahrer auf der Rennstrecke, die man in der Kurve überholen kann, wenn man will.

    Natürlich muss man aber darauf hören, was Konstruktor sagt ;)

    Mach weiter so!

    Beste Grüße
    Arthur

Leave A Reply