Escape Game München Room Escape | Erlebnistesterbericht

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Ich habe meine Erlebnistesterin Bettina mal wieder losgeschickt, um für dich ein Live Escape Game zu testen. Sie war wieder in München unterwegs und hat dort das Escape Game München, das erst im Juni ’15 gestartet ist, gespielt. Vor kurzem erst hat sie mit ihrem Münchner Team das Live Escape Game HintQuest auf Herz und Nieren getestet. (HintQuest hat leider inzwischen geschlossen)

Bettina im Escape Game München

Zum zweiten Mal durfte ich am vergangenen Wochenende für Jan ein Live Escape Game testen. Dafür fand sich spontan ein sehr buntes Team meiner Freunde zusammen, die alle noch nie so etwas gespielt hatten.

Das “Escape Game München” liegt recht zentral, in der Nähe vom Hohenzollernplatz. Vor Ort geht es direkt hinunter in die Kellerräume, wo man sich kurz zwischenparken kann, bis alle da sind. Nachdem von uns alle eingetrudelt waren, erklärte Dimitri, einer der Besitzer, ausführlich die Regeln, bevor er uns auf das Spiel losließ.

Nachdem wir uns voll in die Rolle der Kunstdiebe, die bei einem, nun ja, offenbar etwas eigensinnigen und verschlüsselungsaffinenen Maler einbrechen wollen, um ein Bild zu stehlen, hineingedacht hatten, durften wir gespannt den ersten Raum betreten. Die erste Gedächtnisleistung mussten wir noch im Dunkeln erbringen, um überhaupt erst einmal das Licht einzuschalten.

Dann konnte es auch schon weitergehen mit der Rätselei und nach einigen Überlegungen und der Lösung verschiedener Kombinationen drangen wir in den zweiten Raum vor. Auch hier ging es Rätsel um Rätsel kontinuierlich voran.

Bei den anderen Games, bei denen ich bislang war (2 Anbieter, 3 verschiedene Spiele), fand man in der Regel direkt ab Anfang eine hohe Hinweisdichte (Gegenstände, Schlüssel) vor und die Lösungsreihenfolge der einzelnen Teilrätsel war nur bedingt relevant, oft konnte man in Kleingruppen an mehreren Rätseln gleichzeitig arbeiten.

 

Teamwork zählt

Beim Bilderklau war das nicht der Fall. Es gab keinen Overload an Hinweisen, eher im Gegenteil: Die Räume waren auf das Wesentliche beschränkt und man musste eher nach dem nächsten einzelnen Ansatzpunkt suchen. So werkelten wir uns Stück für Stück voran. Dadurch, dass alle immer an einem Rätsel zusammenarbeiten mussten, entstand eine gute und konstruktive Teamatmosphäre (naja meistens, mal abgesehen von nicht intendierten Boykottversuchen einzelner Teammitglieder durch die unabsichtliche Blockade eines Geheimverstecks :-)) und man konnte sich gemeinsam von Lösung zu Lösung hangeln.

Mir gefiel diese Grundsystematik wirklich sehr gut; und die mehr oder weniger vorgegebene Reihenfolge vereinfachte das Spiel keineswegs. Außerdem gab es trotz des kontinuierlichen Schemas durchaus den ein oder anderen Hinweis, mit dem man nicht gleich etwas anfangen konnte und der erst später zusammen mit anderen Hints einen Sinn ergab.

Unser Team hatte sich bald in den letzten Raum vorgerätselt, um zunächst geistig etwas zu stagnieren. Dimitri versorgte uns nach Erkennen dieser Lage über die Sprechanlage mit kryptischen Hilfestellungen. Leider waren diese aufgrund der mangelnden Qualität der Sprachübertragung akustisch nur sehr schwer zu verstehen, was wohl das einzig nennenswerte Manko des Escape Game München darstellte. Letztendlich waren wir aber doch immer in der Lage, Dimitris Anregungen noch richtig zu interpretieren und umzusetzen.

Letzendlich konnten wir unser Bild in einer sehr guten Zeit von 40-und-ein-paar-Zerquetschten Minuten klauen und die Wohnung erfolgreich wieder verlassen, bevor der gefürchtete Maler wiederkam.

Was ist so besonders am Escape Game München?

Absolutes Highlight bei dem Spiel war für uns die ausgeklügelte Technik. Fast alle Rätsel lösten einen Effekt wie Öffnen eines Geheimfachs aus, und das bei verschiedensten Arten von Lösungen, z.B. richtiges Platzieren von Gegenständen, Ausführen der richtigen Abfolge einer Kombination etc. Das klappte so gut, dass wir uns erst nicht sicher waren, ob das alles wirklich vollautomatisch abläuft.

Später bestätigte uns Dimitri, dass dies sehr wohl der Fall sei und die Installation aller Effekte auch einige Nerven gekostet hat. Es hat sich definitiv gelohnt, wirklich ein großes Lob für diese technischen Finessen!

Am Ende durften wir noch einen Blick in den zweiten Raum des Escape Game München riskieren, der gerade von Dimitri und seinem Partner umgebaut wird.

Die beiden bauen von den Zwischenwänden bis zur Technik alles selbst ein und werden vermutlich auch hier viel Liebe zum Detail hineinstecken, soweit ich das anhand der Gestaltung des Escape Rooms “Die Kunst des Klauens” beurteilen kann. Mein erfolgreiches Rateteam und ich würden uns auf jeden Fall freuen, wenn wir auch diesen Raum nach seiner Fertigstellung für Euch testen können!

Teamfoto Live Escape Game München

Das war es mit Bettinas Erlebnisbericht vom Escape Game München.

Welche Live Escape Games hast du in München schon gespielt und welches davon ist dein Favorit?

lebegeil!

Jan

Escape Game München

  • Website Escape Game München
  • Zwei Szenarien: Die Kunst des Klauens, Geisterhaus
  • Preis: ab 18,- EUR pro Person
  • Ausgeklügelte Technik und neuartige Rätsel
  • Firmen- und Teamevents möglich

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Über den Autor

Ich bin Jan, lebe in Mexiko und liebe es, neue Dinge auszuprobieren. Meine Bucketlist ist voll und das Leben ist kurz. Ich schreibe auf lebegeil über die besten Freizeitaktivitäten, die extremsten Erlebnisse und die coolsten Erlebnisgeschenke.

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