Bungee Jumping Hamburg | Die besten Orte, Preise, Termine

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Bungee Jumping in Hamburg | Orte, Preise und Termine

In diesem Artikel zeige ich dir die besten Orte für Bungee Jumping in Hamburg und verrate dir was es kostet und wann du deinen Bungee Jump absolvieren kannst.

Bungee Jumping ist einfach der Wahnsinn! Ich habe bereits zwei Sprünge hinter mir. Den ersten habe ich in Neuseeland in Queenstown aus 134 Metern Höhe gemacht, meinen zweiten auf dem CSD in Berlin von einem Kran aus 70 Metern Höhe.

Ich weiß, so ein Sprung ist krass und definitiv nur für Leute geeignet, die sich trauen, an ihre Grenzen zu gehen aber du lebst nur einmal. Also los, mache deinen ersten Bungee Jump!

Bungee Jumping in Hamburg – Wo, wie viel und wann?

bungee jumping hamburg kran

In Hamburg gibt es eine ganz besondere Location zum Bungee Jumping, nämlich den bekannten Hamburger Hafen. Der Sprung dort ist etwas ganz Besonderes.

Hier wird keine mobile Bungee Station verwendet, bei der einfach ein fahrbarer Kran mit einer Gondel zum Bungee-Kran umfunktioniert wurde, nein in Hamburg gibt es eine Bungee Jumping Feststation.

Aus 50 Metern Höhe springst du in Hamburg von einem Hafenkran ab, der früher für das Bewegen von riesigen Containern benutzt wurde.

Könnte es einen spektakuläreren Ort für einen Bungee Jump geben?

Die Termine für das Bungee Jumping in Hamburg

Dadurch, dass Bungee Jumping sehr wetterabhängig ist, kannst du natürlich nicht das ganze Jahr über springen. Beim Bungee Jumping in Hamburg gibt es feste Termine, die jedes Jahr neu veröffentlicht werden.

In der Regel liegen die Termine zwischen März und Oktober. Da es aber nur eine begrenzte Anzahl an Terminen gibt, empfiehlt es sich, schon frühzeitig zu buchen, damit du dir garantiert einen Termin sichern kannst.

Die Buchung funktioniert über ein Gutschein-System. Das heißt du besorgst dir zunächst einen Gutschein, den du dann zu deinem Wunschtermin beim Anbieter einlösen kannst.

Hier kannst du deinen Bungee Jump in Hamburg buchen*.

Die Voraussetzungen für deinen Bungee Jump in Hamburg

Da Bungee Jumping ein sehr extremer Sport ist, müssen natürlich auch einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Nicht alle Personen können so einen Sprung machen.

Bevor du buchst, stelle also sicher, dass mindestens 16 Jahre alt bist. Bist du unter 18, benötigst du außerdem eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten.

Dein Körpergewicht muss zwischen 50 kg und 118 kg liegen (exklusive Gurtzeug). Außerdem solltest du über eine normale physische Gesundheit und Belastbarkeit verfügen.

Bungee Jumping in Hamburg – Was kostet es?

hafenkran bungee jump hamburg

Einen Bungee-Sprung in bekommst du aktuell für ca. 100 €. Die Preise können aber je nach Saison variieren. Für dieses unglaubliche Erlebnis ist das ein guter Preis, denn du wirst dich daran dein ganzes Leben lang erinnern.

Für mich ist ein Bungee-Sprung eine sehr  gute Investition. Du investierst in die Bewältigung deiner Ängste und legst dein Geld in Erinnerungen an.

Bekomme ich ein Video von meinem Bungee Jump?

Im Sprungpreis ist noch kein Video mit dabei, du kannst aber für einen Aufpreis von derzeit 19 € ein Video deines Sprungs machen lassen.

Ich würde dir das auf jeden Fall empfehlen, denn so ein Sprung ist intensiv und mit viel Adrenalin verbunden. Ich konnte mich nach meinem Erlebnis nicht mehr an alle Details erinnern und war froh, dass ich ein Video davon machen lassen habe, das ich immer wieder ansehen kann.

Hier findest du ein besonders cooles Video eines Springers, der schon in Hamburg den Bungee Jump gemacht hat.

Bungee Jumping – geht das auch zu zweit?

Ja, in Hamburg kannst du auch einen Tandem Bungee Jump machen. So kannst du deine Angst mit jemandem teilen. Ihr werdet beide zusammen am extra starken Bungee-Seil befestigt und stürzt euch dann gleichzeitig vom Hafenkran.

Ein einmaliges Erlebnis, das zusammenschweißt!

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Wie läuft denn so ein Bungee Jump ab?

Ich habe den Bungee Jump in Hamburg vom Hafenkran zwar noch nicht selber gemacht, aber ich bin in Berlin auf dem Christopher Street Day 2015 von einem Kran aus 70 Metern Höhe gesprungen.

Hier möchte ich dir ein Bisschen von meinem Sprung erzählen und dir erklären, wie so ein Sprung abläuft.

Die Angst vor dem Bungee Jump

Ich mach mir echt in die Hose! Ich konnte die ganze Nacht nicht richtig schlafen, so einen Schiss habe ich vor meinem Sprung.

Obwohl ich schon zwei Mal aus einem Flugzeug gesprungen bin und auch einmal Bungee Jumping gemacht habe, habe ich jetzt wieder mega Angst.

Dieses Mal wurde ich zum Bungee Jumping in Berlin auf dem Christopher Street Day eingeladen. Um 12:00 soll es los gehen und ich bin mal wieder überpünktlich.

Die Angst vor dem Sprung

Als ich am Veranstaltungsort ankomme, befindet sich dir Bungee Station noch im Aufbau und ich muss mich noch ein paar Minuten gedulden, bis ich endlich springen darf.

Das Bungee-Team trifft noch die letzten Vorbereitungen und bereitet den Kran vor, von dem ich dann aus 70 Metern Höhe in die Tiefe springen soll.

Bereits vor dem Sprung geht mir ordentlich die Muffe. Langsam kommen auch immer mehr Leute und melden sich für einen Bungee Sprung an.

Darek, eines der Team-Mitglieder erzählt mir scherzhaft, dass ich heute den ersten Sprung machen darf, um das Seil zu testen. Haha, wie lustig! Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll…

Doch gleichzeitig weiß ich, dass ich mich nach dem Sprung wieder unglaublich erleichtert fühlen werde. Wovor habe ich eigentlich dieses Mal Angst? Bungee Jumping ist eine extrem sichere Sportart und es ist wohl um einiges gefährlicher, in Mexiko die Straße zu überqueren. Doch meine Aufregung geht nicht weg.

Einen der höchsten Bungee Jumps findest du übrigens in Neuseeland. Der Nevis Bungee lässt dich aus mehr als 130 Metern Höhe an einem Seil in eine Schlucht springen. Aber auch die 70 Meter, die ich auf dem CSD in Berlin springe, haben es in sich.

Der Bungee Jump in Hamburg ist mit 50 Metern noch etwas kleiner, aber ich denke, es macht keinen großen Unterschied, ob du jetzt drei oder zwei Sekunden in die Tiefe stürzt.

Der Kick ist der Gleiche.

Es geht mit der Bungee Jumping Gondel in die Höhe

Endlich ist es soweit. Langsam ist der Bungee Kran bereit und ich werde für meinen Sprung vom Kran fertig gemacht. Eine Mitarbeiterin legt mir das Sicherungsgeschirr an.

Außen befestige ich dann noch die Brusthalterung für meine Action Cam und schalte die Kamera schon mal vorsichtshalber ein, damit ich es vor Aufregung später nicht vergesse.

Ich steige zusammen mit meinem Bungee Jumping Master in die Gondel und es werden noch die letzten Vorbereitungen getroffen, bevor es nach oben geht. Ich habe Schiss!

Das kleine Metall-Türchen schließt sich und die Gondel setzt sich langsam in Bewegung. Der Kran befördert uns auf 70 Meter Höhe und die Aussicht da oben wird immer besser. Ich kann das Brandenburger Tor sehen, die Siegessäule und auf der anderen Seite den Reichstag und den Berliner Tiergarten.

Wenn du Bungee Jumping in Hamburg vom Hafenkran machst, wirst du jetzt einen tollen Ausblick auf den Hamburger Hafen und die Elbe haben. Ist sicher auch nicht schlecht.

Meine Aussicht in Berlin kann ich nicht allzu lange genießen, denn gleich geht es los. Oben angekommen sollten wir eigentlich an einem kleinen, dort befestigten Seil ziehen, um die Gondel in die richtige Position zu bringen, doch irgendwie ist die Gondel zu weit weg.

Jetzt werde ich gefragt, ob ich mit meinen langen Armen da ran komme. Wenn ich nicht so aufgeregt wäre, würde ich es eventuell schaffen aber mit meinen zittrigen Armen klappt es nicht!

Der Jump Master baut sich also selber eine kleine Notkonstruktion und kann so das Seil erreichen. Die Gondel dreht sich also in die Sprung-Position. Fuck! Jetzt geht es gleich los.

Der Jump Master öffnet die kleine Metalltür und zählt runter! 3… 2… 1… Sprung!

Ich denke keine Sekunde mehr nach. Ich zögere überhaupt nicht. Denn ich weiß, wenn ich jetzt mein Gehirn anschalte, traue ich mich nicht zu springen. Ich scheiße einfach auf alles und springe an einem Bungee-Seil befestigt in Richtung Berliner Boden.

Ich habe glaube ich noch nie in meinem Leben so krass geschrien. LEBE GEIL!! JAAAAA! JAAAAA! Der Boden kommt immer näher. Am Umkehrpunkt angekommen merke ich, wie ich durch das Seil sanft wieder nach oben befördert werde.

Es geht wieder in Richtung Himmel und oben am höchsten Punkt angekommen merke ich erneut das unglaublich geile Gefühl der Beschleunigung des freien Falls.

Ich strecke meine Arme aus und genieße die letzten Momente des Bungee Jumps. Es ist einfach der Hammer. Meine Angst ist komplett weg und ich fühle nur noch die unendliche Freiheit und vor allem ist mein ganzer Körper voller Adrenalin.

Die Bewegung wird immer langsamer und ich werde vom Kran nach unten gelassen. Am Boden empfängt mich eine Mitarbeiterin mit offenen Armen und begleitet mich langsam bis zum Boden.

Ich habe es tatsächlich geschafft! Da liege ich nun und kann es noch immer nicht glauben. Die anderen Springer warten schon auf ihren Sprung und sind mindestens genauso aufgeregt wie ich.

Hier siehst du, wie ich mich bei meinem Bungee Jump angestellt habe

Bungee Jumping in Hamburg – Lohnt es sich?

Bungee Jumping in Hamburg ist der Hammer! Die Aussicht auf den Hafen das unglaubliche Gefühl der Freiheit, das Adrenalin! Ja, es lohnt sich auf alle Fälle, egal wo du es machst.

Sicher dir also Fall deinen Gutschein für deinen Sprung und buche dann so schnell es geht einen Termin. Hier findest du noch mal den Link, unter dem du den Bungee-Sprung buchen kannst.

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Kommst du so schnell nicht nach Hamburg und möchtest trotzdem Bungee Jumping machen, findest du hier andere Möglichkeiten in ganz Deutschland.

Bungee Jumps in NRW und in Berlin findest du hier.

Hast du schon mal Bungee Jumping gemacht? Wenn ja, in welcher Stadt bist du gesprungen? Ich freue mich auf deinen Kommentar und deine Sprung-Empfehlungen.

Dein Jan

 

Fotos: www.mydays.de

Über den Autor

Ich bin Jan, lebe in Mexiko und liebe es, neue Dinge auszuprobieren. Meine Bucketlist ist voll und das Leben ist kurz. Ich schreibe auf lebegeil über die besten Freizeitaktivitäten, die extremsten Erlebnisse und die coolsten Erlebnisgeschenke.

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