Meine Erlebnistesterinnen Bettina und Lina dürfen heute den Airhoppark in München testen und schreiben hier über ihre Erfahrungen beim Trampolinspringen.

Vor dem großen Sprung

Lina und ich fahren die Ingolstädter Straße in München hoch und philosophieren über Trampolinkunststücke, die wir sicher nicht in die Tat umsetzen können.

Nun ja, mal schaun. Mit dem Auto ist der Airhoppark schon mal gut zu erreichen; mit den Öffentlichen etwas schwieriger, eine U-Bahn-Haltestelle ist nicht in der Nähe, aber mit dem Bus kommt man auch an :-)

Wir sind an einem Dienstag Abend in den Ferien da und wurden schon vorgewarnt, dass es in diesen Tagen immer recht voll ist. Das bestätigt sich direkt und man merkt dem Boden der Halle leicht an, dass es Abend ist und heute schon mehrere hundert Leute da waren.

Da man gleich nach Abholung der Einlassbändchen in die Springsocken schlüpft (die Socken müssen beim ersten Mal für 2,50 € zusätzlich bei Airhop erstanden werden und können dann immer wiederverwendet werden), muss man deshalb im Eingangsbereich ein bisschen aufpassen, wo man lang läuft. Später im Sprungbereich ist aber Sockenpflicht und deshalb alles schön sauber.

Bevor es losgeht, kann man sich bei Bedarf in einer kleinen Kabine umziehen. Seine Sachen kann man in einen Spind schließen, wobei sich die Suche nach einem Solchen an diesem Abend aufgrund der vielen Springwütigen schwierig gestaltet.

Nachdem ich zwei Dreizehnjährige dazu überredet habe, zusammen nur einen Spind zu nutzen, können Lina und ich unsere Sachen auch unterbringen.

Bevor es zum Springen geht, darf man sich einen kurzen Film ansehen, der die Trampolinregeln (z.B. niemals zwei Leute auf einem Trampolin) illustriert. Direkt vor dem Einlass wird das Wichtigste noch einmal von einer Mitarbeiterin erklärt, bevor diese die Meute auf die Springfläche loslässt.

Man hat nun eine Stunde Zeit (Kostenfaktor: 13€), alle Flächen und Aktivitäten zu erkunden und zu nutzen. Klingt erst mal nicht so lang, reicht aber völlig. Wenn man die Stunde voll auskostet, kann man danach auch erst mal nicht mehr.

Jetzt wird gesprungen

Gäste beim Trampolinspringen im Airhop Park

Zum „Einspringen“ begeben wir uns erst mal auf die große Trampolinfläche, bestehend aus vielen, meist quadratischen nebeneinanderliegenden Trampolinen. Die sind nicht ganz so elastisch, wie ich das von anderen Trampolinanlagen kenne.

Dafür kann man, wenn sich der erste Hype gelegt hat und sich die Crowd auf die ganze Halle verteilt hat, auch mal schön querfeldein über viele Felder am Stück springen, was echt Spaß macht.

An den Seiten gibt’s aber auch die ein oder andere rechteckige Trampolinfläche, die etwas mehr federt und zum experimentieren einlädt (mein Ziel heute: einen Vorwärtssalto stehen statt auf dem Hintern zu landen).

Nachdem das zunächst nicht klappt verlegen wir erst mal zur Schitzelgrube. Hier kann man vom Trampolin aus in weiche Schaumstoffschnitzel springen und dabei entweder einfach nur Spaß haben oder eben an seinen Saltoskills arbeiten. Lina und ich testen beide Varianten und befinden diesen Teil der Halle für sehr gut :-)

Und weil’s so schön war mit der Schnitzelgrube, geht’s für uns erst mal weiter mit dem „Battle Beam„, dem Kampf auf dem Balken, bei dem man sich auf einem Steg mit einer Art Kissen duelliert, bis einer in die Schaumstoffschnitzel fällt, die außenrum sind. Auch nicht schlecht.

Duell im Airhop Park

Wir gehen danach noch einmal zurück zum Springen und das Schnitzelgrubentraining von vorher hat sich ausgezahlt: der Salto steht! Für alle Duellierwütigen gibt es noch mehr Optionen: z.B. ein Dodgeball-Feld (funktioniert wohl wie Völkerball, nur auf Trampolinen), Basketball Slam Dunken vom Trampolin aus, oder Wipe Out: hier steht man mit mehreren Playern im Kreis und muss sich abwechselnd vor dem sich von der Mitte aus drehenden Balken wegducken bzw. darüberspringen.

Die Geschwindigkeit wird mit der Zeit gesteigert und nach und nach dezimiert sich die Zahl bis zum/zur „last (wo)man standing“. Ziemlich anstrengend, aber witzig und sicher noch lustiger, wenn man in einer größeren Gruppe da ist und sich untereinander einen battle liefert.

Lina und ich springen noch ein bisschen einfach zum Spaß, bis die Stunde rum ist und wir nicht mehr können. Positiv erschöpft räumen wir schließlich das Feld, um zur vollen Stunde der nächsten Trampolinmeute Platz zu machen.

War cool und wie gesagt, die Stunde ist definitiv genug Zeit! Die vielen Leute verteilen sich nach kurzer Zeit auch besser als erwartet in der Halle, sodass man eigentlich alle Aktivitäten ausprobieren kann. Beim nächsten Mal kommen wir aber trotzdem lieber außerhalb der Ferienzeit ;-)

Fazit AirHop Tramplinpark München

Aus meiner Sicht super geeignet für: einfach mal mit Freunden zum Springen gehn, Kindergeburtstag, aktiv sein wenn das Wetter bescheiden ist, vielleicht sogar als halbwegs kreatives Date für Sportliche. Viel Spaß beim Springen!

Hier findest du alle Infos zum AirHop Trampolinpark.

Über den Autor

Ich bin Jan, lebe in Mexiko und liebe es, neue Dinge auszuprobieren. Meine Bucketlist ist voll und das Leben ist kurz. Ich schreibe auf lebegeil über die besten Freizeitaktivitäten, die extremsten Erlebnisse und die coolsten Erlebnisgeschenke.

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