Die Geissel der Menschheit bei The Great Escape in Köln | Erlebnistest

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Als begeisterte Geocacher müssen wir nicht lange überlegen, als Jan uns fragt, ob wir nicht den Escape Room „Die Geissel der Menscheit“ bei The Great Escape für lebegeil testen wollen. Zu viert machen wir uns auf den Weg nach Köln und stellen uns der Herausforderung die Menschheit zu retten.

Die Location

Als gänzlich unerfahrene Escape Game Spieler staunen wir nicht schlecht, als wir den Vorraum von The Great Escape betreten. Eine skurrile Deko aus Rohren, Masken und metallischen Gegenständen gibt uns einen ersten Eindruck, was uns hier erwartet. Wir machen es uns auf der Chesterfield Couch gemütlich und lassen uns von André – dem Betreiber von The Great Escape – in das Spiel einweisen.

„Wenn ihr mit dem Auto gekommen seid, dann habt ihr ja noch gar nicht mitbekommen, was am Kölner Hauptbahnhof passiert ist!?“. Wir schauen uns verwundert an und vermuten schon das Schlimmste, doch wir sind schon Mitten im Spiel. „Ein hochansteckender Virus breitet sich aus und ob ihr auch infiziert seid, seht ihr in unserem Isolationsraum. Sollte das der Fall sein, habt ihr 60 Minuten Zeit das Gegenmittel zu finden, bevor der Virus tödlich wirkt“.

Die Mission

Hinter uns schließt sich die Tür und wir befinden uns plötzlich in einer anderen Welt. Der Raum ist so liebevoll und detailreich gestaltet, dass man automatisch in die Geschichte hineinversetzt wird. Über Video bekommen wir letzte Anweisungen von „Dr. Paul Rathenow“ und machen uns erst mal etwas planlos an die Lösung der ersten Rätsel.

Langsam werden wir warm und arbeiten immer besser zusammen. Alle Informationen werden quer durch den Raum gerufen und jeder trägt seinen Teil zur Lösung bei. Immer wieder erleben wir neue Wow-Momente und müssen diesen kreativen Raum auf uns wirken lassen.

Sämtliche Elemente im Raum hat sich André selbst ausgedacht und zusammengebastelt – und davon gibt es eine Menge. Wieviel Zeit und Aufwand in diesem Raum steckt können wir nur ahnen.

Unsere Zeit allerdings vergeht viel zu schnell. Als ich das erste mal auf den Countdown schaue, der bedrohlich am Eingang herunter zählt, sind nur noch 13 Minuten über. What? Was ist mit den anderen 47 Minuten passiert? Und zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht den Eindruck, dass wir der Lösung wirklich nahe waren.

Doch am Ende konnten wir durch eine gute Teamleistung alle nötigen Informationen zusammentragen und das Gegenmittel 3:21 Minuten vor Ablauf der Zeit zusammen mischen. Jeder hat seinen Teil zum Puzzle hinzugefügt und so brachte die anschließende Nachbesprechung mit André noch zahlreiche Fakten ans Licht, die in der Hektik des Spiels untergegangen waren. Wie ging noch mal hier das Licht an und woher kam der Code für dieses Schloss?

Fazit

Die Geissel der Menschheit bei The Great Escape macht richtig Spaß. Die Mischung aus analogen und digitalen Rätseln hat uns total begeistert. Alle Aufgaben waren mit Teamwork zu meistern – nicht zu leicht und nicht zu schwer. Fesselnde 60 Minuten die wir danke der grandiosen Kulisse in eine spannende Geschichte eingetaucht sind.

Aktuell gibt es nur den einen Raum bei The Great Escape in Köln, aber André baut bereits fleißig am zweiten. „Circus Mortale“ wird im Frühjahr fertig werden und die Story hört sich vielversprechend an. Wir würden uns freuen, wenn wir nach Fertigstellung wieder kommen und das nächste Rätsel von The Great Escape knacken dürfen.

Kontakt:
The Great Escape
Venloerstr. 440
In der Toskana-Passage
50825 Köln-Ehrenfeld
Telefonnummer: +49 (0) 1573 910 46 23
E-Mail: kontakt@thegreatescape.cologne
Web: https://www.thegreatescape.cologne
Preis: 4 Spieler: 25 Euro (p.P.)

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Über den Autor

Udo ist begeisterter Outdoor-Sportler und Geocacher. Auf seinem Blog waldhelden.de zeigt er dir, wie du deine Freizeit sportlich in der Natur verbringen kannst. Seiner Meinung nach sollte die Dauer zwischen Montag und Freitag genauso lang sein, wie zwischen Freitag und Montag. Er ist Kaffeetrinker, Programmierer und Apple-Fan - ansonsten aber kein Nerd. Den letzten Jahreswechsel hat er beim Nachtcachen im Wald verbracht.

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